Esseum

Tischkultur wild & grün
Schnelle Tischdeko mit Äpfeln
Tafeln

Fallobst für einen einfach bunt gedeckten Tisch

Leider hat sich diesen Sommer mein vierbeiniger Freund verabschiedet, weshalb mir einfach die Ideen für freudige Tischdekorationen ausblieben. Vor einigen Tagen wurde ich dann von Mama mit diesem  Gastbeitrag überrascht, mit den Worten, dass mein Blog sie dazu inspiriert hat, mal wieder selbst kreativ zu werden. Ihr farbenfroher Tisch ist schnell dekoriert und natürlich möchte ihn euch nicht vorenthalten. Danke für den tollen Beitrag, der auch in mir endlich wieder die Freude am Dekorieren entfacht hat.

Dekoobjekte zum Aufsammeln

Die Bilder sprechen fast schon für sich. Der Sommer war bekanntlich extrem heiß und trocken. Viele Früchte sind daher nicht richtig ausgereift und vertrocknet. Wer jetzt draußen unterwegs ist, findet auf wilden Wiesen oft abgebrochene Zweige, an denen noch der eine oder andere Miniturapfel hängt oder kleine Birnen. Oftmals sind diese Früchtchen auch einfach abgefallen und liegen lose am Boden. Ihr natürliches Farbkleid ist vereinzelt schon mit braunen Punkten übersät, was ihrer Eignung zum Dekoobjekt aber eher noch mehr Charme verleiht. Eine schnelle Tischdeko wird daraus, wenn man das Fallobst wild auf einem urigen Holztisch verteilt und ein rustikales Essgeschirr dazu kombiniert.

Bunt gedeckter Tisch
Bunte Tischdeko macht Laune

Bunt und vielseitig – Fallobst

Seht selbst. Manchmal braucht es nicht viel und schon präsentiert sich ein gedeckter Tisch mal ganz anders. Die Äpfelchen können auch nach dem Essen liegen bleiben und verbreiten gute Laune im Esszimmer oder Küche. Eine andere Variante wäre, sie zu verarbeiten. Da sie so klein sind, eignen sie sich gut zum Einlegen. Daraus werden dann beispielsweise Calavados-Äpfel, mit denen man das Weihnachtessen raffiniert aufpeppen kann,;-).

Noch ein kleiner Hinweis: Das Obst von wilden Bäumen hat in der Regel auch einen Besitzer. Bitte nicht ungefragt abernten oder massenweise aufsammeln. Genau genommen ist das Diebstahl. Viele Streuobstwiesen gehören jedoch auch Städten und Gemeinden, die meist nichts dagegen haben, wenn man sich bedient. Vorab fragen kostet nichts und man ist auf der sicheren Seite. Eine deutschlandweite Übersicht mit ausgewiesenen Plätzen, an denen man legal Obst ernten darf, bietet zudem auch die Plattform Mundraub.org an.

Steingut-Porzellan: CreaTable „Terra Toscana“